Bereicherung durch die Nutzung von Plugins

20. September 2017, von Redakteur

browser-773215_640Grundsätzlich muss ein Programm ja nicht alles können, aber es sollte durchaus in der Funktionalität erweiterbar sein. Dieses Motto gilt auch in der Wirtschaft und in Bezug auf Programme ebenso. Von Haus aus muss nicht jedes Feature direkt verfügbar sein, doch eine Schnittstelle zur Erweiterung wäre durchaus sinnvoll. Aktuell ist bei den Browsern in Sachen Funktionalität der Mozilla Firefox ganz vorne.

Viel mehr als ein üblicher Browser

Man muss zugeben, dass der Firefox nicht unter den ersten erweiterbaren Browsern war, aber der Pokal bleibt dennoch sozusagen in der Familie. Netscape bot als erster Browser eine Erweiterung mit Netscape Plugin Application Programming Interface-kurz NPAPI. Zur damaligen Zeit ging es noch vorwiegend um das problemlose Anzeigen von Java oder Flash. Inzwischen haben Plugins einen ganz anderen Stellenwert. Auch die Installation an sich läuft heutzutage völlig anders ab.

Nach wie vor dient ein Plugin zur Erweiterung der Funktionen eines Browsers, jedoch geht es mehr um tatsächliche Funktionalität und weniger um die Darstellung von Inhalten. Mit einem Browser-Plugin können verschiedene Funktionen nachgerüstet werden. Entwickler können beispielsweise so leichter Fehler auf Webseiten auslesen, um das Surfen zu verbessern oder Informationen anzubieten. Ein anderes Beispiel für ein effektives und sehr verbreitetes Plugin ist ein Passwort-Manager. Login-Daten werden dann automatisch in vorgegebene Felder eingefügt.

Wie funktioniert ein Plugin?

Ein Browser-Plugin nutzt praktisch aus, dass die Browser-Oberfläche eher selten native Fenster im Bestriebssystem sind. Sie funktionieren in etwa wie eine Webseite an sich. Durch eine Abwandlung von JavaScript wird das Firefox-Interface angezeigt. An dieser Stelle werden die Plugins eingeklinkt. Die meisten Plugins lassen sich unmittelbar nach der Installation nutzen und zwar in der Regel ohne Neustart des PCs. Normalerweise bieten alle bedeutenden Browser einen eigenen Plugin-Store. Bei Safari kann man im App Store Addons laden, bei Chrom kann eine eigene Webseite aufgerufen werden und bei Firefox kann man sowohl im Store suchen, als auch von externen Seiten laden.

Wie sicher sind Plugins?

Wie bei allen Anwendungen im Netz sind der Datenschutz und die Sicherheit ganz große und wichtige Themen. Die etablierten Plugins, die normalerweise mit NPAPI arbeiten, haben beinahe uneingeschränkten Zugriff ins System. Neuere Plugins haben da ganz klar erhebliche Beschränkungen. Die Browser-Entwickler entscheiden im Vorab, welche Rechte einem Plugin zugesprochen werden und welche nicht. Google Chrome Nutzer müssen etwa im Rahmen der Installation eine Genehmigung erteilen, welche das Plugin dazu berechtigt, sensible Daten auszulesen. Alles in allem bietet ein Plugin durchaus einen hohen Nutzen für den Anwender.

 

 


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